[Müll – Konsum – Plastik] mein Kleiderschrank

Die meisten von euch werden die Dokumentation über drei norwegische Blogger, welche die Lebensstandarts und den Arbeitsalltag von kambodschanischen Textilfabrikarbeitern erleben, schon gesehen oder zumindest davon gehört haben. Solltest Du es dennoch verpasst habe, findest Du auf dem Blog Shoppingdiät einen Beitrag dazu, dem ich gern zustimme: Klick. Auf dem Blog Kathrynsky berichtet Kathrin mit vielen Hintergrundinfos über die Zeit seit der Ausstrahlung (im Norwegen bereits im April 2014) direkt von den Blogs der 3 Teilnehmer und fordert dazu auf, es immer und immer wieder anzusprechen – hier entlang dafür! Direkt zu der 5-teiligen Serie mit englischem Untertitel gelangst du hier: klick.

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Mich haben diese Videos erneut wachgerüttelt und angestiftet über mein Konsumverhalten nachzudenken. Ich zähle mich zu den Menschen, die eher wenig shoppen und habe im letzten Jahr auch bewusster eingekauft. Ich für mich möchte das jedenfalls nicht unterstützen und möchte daher zunächst einen Versuch starten und zunächst bis Ostern keine Kleidung oder Schuhe mehr kaufen.

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Passend zu meinen Gedanken hat Ricarda von Pech und Schwefel vor einigen Tagen einen Beitrag geschrieben: 1 Jahr keine Kleidung kaufen mit kleinen Ausnahmen ;). Aus diesem Grund wurde mein Ehrgeiz geweckt und ich werde mich ihr anschließen, dabei jedoch meine eigenen Ausnahmen definieren. Als zusätzlichen Anreiz und um einen Überblick zu bekommen möchte ich alle Ausgaben (jaa auch das Brötchen morgens vor der Uni ;)) ) notieren und mich dann – hoffentlich – freuen, dass ich doch noch etwas Geld sparen konnte.

Jetzt kommt eine Sache die dem ganzen eventuell noch einen weiteren Dämpfer geben wird: Stoffe kaufen darf ich und möchte ich. Allerdings sollte ich mich dabei etwas zügeln und lieber die bereits vorhandenen Stoffe verwenden.

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Puuh – ganz schön viel Text. Könnt ihr noch? Ich hab da nämlich noch einen Punkt auf meiner Liste ;) Die Aktion #myspringessentials von 3 tollen Bloggerinnen: Es geht um eine Frühlingsgarderobe, welche aus (in diesem Fall) 33+/- Teilen besteht, die untereinander perfekt harmonieren und aus denen sich unzählige Outfits bilden lassen. Auch diese Aktion möchte ich verfolgen und am liebsten mitmachen. Dafür muss ich aber zunächst meinen Kleiderschrank fertig ausmisten und eine Bestandsaufnahme machen – dazu bald mehr ;) Zusätzlich wäre eine Farbkarte für meine Kleidung denke ich ziemlich sinnvoll. Den ersten Beitrag zur Serie könnt ihr ab morgen auf dem Blog Fantantisch lesen.

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Apropo Schrank ausmisten- ich habe ein paar Teile für die ich noch ein klein wenig Geld einnehmen möchte: Habt ihr Tipps, wo man Kleidung am Besten loswerden kann?

13 Kommentare

  1. Pingback: [Müll-Konsum-Plastik] #myspringessentials - meine Silhouette - Gegenwindundglitzerkram

  2. Hallo Freja,
    ich find’s toll, dass das Thema „Konsumverzicht“ / bewusster Konsum immer größere Kreise zieht und dass sich immer mehr Menschen Gedanken darüber machen, wie und wo die Sachen hergestellt sind, die sie konsumieren! Ich mache gerade bei der Klamottenkur von modeprotest mit (http://www.klamottenkur.de/) und finde es unglaublich, mit wie wenig man eigentlich auskommt. Aber da ich auch gerne und viel nähe geht es mir genauso wie Dir und ich stecke in dem Dilemma mit dem Selbstgenähten – fair produziert, ja, aber woher kommen die Stoffe?
    Marken, die zertifizierte Bio-BW haben sind z.B. Birch Fabrics, cloud9, Lebenskleidung. Die bekommt man alle z.B. auch über DaWanda. Bio-Stoffe gibt es auch bei: http://stoffbotin.de.
    Ich fand das Buch „Ich kauf‘ nix“ von Nunu Kaller und ihrer Shoppingdiät ganz anregend!
    Liebe Grüße Michaela

  3. Pingback: [Müll-Konsum-Plastik] #myspringessentials: Der Rest des Kleiderschranks | gegenwindundglitzerkram

  4. Hallo Freja, wegen dem Thema „Konsumverzicht“ habe ich gerade bei Dir und den Links, eine Menge gelesen. Ich bin auch gerade dabei, diesen Weg zu gehen. Letztes Jahr ist mir dazu ein kleines Buch über den Weg gelaufen, das auf witzige Art einen Selbstversuch dazu beschreibt. Falls es interssiert: „Hab ich selbst gemacht“ von Susanne Klingner im kiwi-verlag. Hab gerade keine Lust, den Link zu suchen, aber ist bestimmt zu finden. Erschöpfte herzliche Grüße von Agathe

    • Liebe Agathe,
      vielen Dank für den Tipp, ich hab grad mal ein paar Rezensionen dazu quergelesen, das klingt sehr spannen und ich pack’s mal auf meine Wunschliste.
      Alles Liebe

  5. Pingback: Nadelbernds Januar | nadelbernds*nähkästchen

  6. Schöner Artikel, bei dem ich dir in vielem zustimme. Kleidung kaufe ich auch sehr sehr wenig, und seit ca. 1 Jahr, wenn ich mir etwas neues kaufe dann nur fair produziert (was meinst ökologische Produktion mit einschließt) und es ist nicht viel teurer. Bei Schuhen ist das sehr schwer, da bin ich weiterhin zum großteil auf konventionelle Marken angewiesen.
    Für Stoffe gibt es hier in Wien einen Laden der Auslaufware oder Restballen verkauft (also quasi Second-Hand Stoff), die haben manchmal kleine Fehler, ist aber nicht tragisch. Und man findet auch vermehrt Läden, die Wolle oder Stoffe aus fairer Produktion anbieten.

    Ich wünsch dir auf alle Fälle viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

  7. Liebe Freja, da hast du dir ja einiges vorgenommen für die kommende Zeit! Das klingt auf jeden Fall extrem spannend, aber auch mindestens ebenso ambitioniert. Ich bin gespannt, von deinen Erfahrungen zu lesen! Vielen Dank fürs Verlinken unserer kleinen feinen Aktion.
    Liebe Grüße
    Lena

  8. Hey Freja!
    Du meinstest ja, dass du Stoffe weiterhin kaufst. Weißt du zufällig, wo man Stoffe herbekommt, bei denen man weiß, unter welchen Umständen sie hergestellt wurden? Ist da (zumindest für mich) ja doch etwas undurchsichtiger als bei Kleidung (auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich auch da wirklich nicht gut verhalte…). Nur wäre es ja wünschenswert, wenn man denn z.B. nur fair gehandelte und produzierte Kleidung kauft, auch bei Stoffen, Wolle etc. auf sowas zu achten..

    • Huhu Isa (:
      Ja genau das macht mir auch etwas Magengrummeln. Ich mein – 1 Schritt wird durch das Selbernähen eben fair (selber) gemacht aber was vorher schon alles passiert ist… Ich weiß, dass es Bioqualitäten gibt, die auch nach irgendwelchen GOTS, Fairtrade Bestimmungen hergestellt und gehandelt werden. Auf den ersten Blick habe ich beispielsweise diese Shops gefunden: http://www.meterwerk.de/bio-stoffe.html oder http://www.siebenblau.de/
      Der Preis ist bei solchen Stoffen natürlich deutlich, deutlich höher. Ich denke bei bewährten Schnitten werde ich mal schauen, ob ich was hübsches finde, aber bis dahin ist mir das ein wenig zu viel Geld was eventuell in der Tonne landet.
      Ich weiß aber ganz genau was Du meinst und würde auch gerne…
      Alles Liebe

  9. Auf „Unkraut“ (im BR) war genau das auch Thema. In der Mediathek auf br-online kann man die Sendung nochmal anschauen. Es ist ein wichtiges Thema, auf dessen Entwicklung jeder durch sein Verhalten Einfluss nehmen kann. Liebe Gruesse Jutta

  10. Danke fürs Verlinken, toll dass du mitmachst. Ohne Kaufklamotten habe ich mal ein Jahr geschafft.Dadurch und durch die Freude am Nähen hat sich mein Kaufverhalten schon geändert. Liebe Grüße, Elke

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